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AUSSTELLUNGSKUBUS KUNSTHOCHSCHULE KASSEL

Realisierungswettbewerb Kassel, 2017

Der Entwurf respektiert den Geist der Bestandsarchitektur aus den 60er Jahren und transformiert die Erweiterung in ein zeitgemäßes Architekturkonzept. Unter einem großen auskragenden Dach werden neue Möglichkeiten für die Studenten und die Besucher angeboten. Die Qualitäten der Kunsthochschule liegen in einer praktischen Architekturhaltung, wenig Technik, einer einfachen Raumstruktur und flexibel nutzbaren Räumen – die Ausstellungshalle gliedert sich selbstverständlich, aber mit einer eigenen Architektursprache, in den Hochschulstandort ein. Ein anderes Qualitätsmerkmal bei dem Posenenske-Bau sind die fließenden Übergänge, die Zwischenbereiche von innen nach aussen. Diese Raumtypologien werden bei der Erweiterung  weiterentwickelt – dadurch entsteht ein großzügiges und breites Nutzungsspektrum, das weit über die Funktionalität einer Ausstellungshalle hinaus geht. Unter dem großen Dach bilden sich drei Bereiche deren Nutzungen sich überschneiden. Es gibt ein einfachverglastes, unbeheiztes Foyer das als Treffpunkt und Experimentierfeld ganz selbstverständlich zwischen den Ateliers und der eigentlichen Halle liegt. Der schwarze glatte Sichtbetonkörper macht neugierig auf den großen Ausstellungsraum, der auf zwei Ebenen organisiert ist. Die dritte Zone ist ein überdachter Hof in dem wettergeschützt die Anlieferung erfolgt. Die Sitzstufen können für Open-Air-Veranstaltungen genutzt werden.