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GALERIE KÖNIG

Kassel, 2018-2019

Neben dem Einfamilienhaus aus dem Jahr 1959 wird ein eigenständiger Baukörper mit einer abtrennbaren Wohn-/ Galerieeinheit gebaut. Die neue Nutzungsebene wird auf Erdgeschossniveau des Bestandsgebäudes errichtet, um eine barrierefreie Erschließung zwischen den beiden Einheiten zu ermöglichen. Das Erdgeschoss steht dabei auf einem Sockel, der von Süden durch einen äußeren Zugang erschlossen werden kann und sowohl einen Lager- als auch einen Hausanschlussraum beinhaltet. Der Sockel wird aus dunklem Stahlbeton errichtet. Darauf wird eine Konstruktion in Holzbauweise mit einem Zeltdach errichtet, die den Hauptkörper bildet. Eine zur Bestandsterrasse und zum Garten hin orientierte Glasfassade sowie die großzügige Verglasung im Westen ermöglichen eine gute Belichtung und Durchlüftung des Hauptraums. Die Belichtung der Nutzräume erfolgt jeweils von Westen durch schmale öffenbare Fensterelemente. Der gesamte Baukörper oberhalb des Sockelgeschosses wird durch die Fassade und die Dachhaut wie von einer Klammer ummantelt und lässt so einen dreiseitigen Dachüberstand von ca. 30cm entstehen. Die neue Dachkonstruktion wird aufgrund der Anforderungen an unterschiedliche Raumhöhen und die möglichst wenig zu verschattende Westfassade des Bestandes als ein versetztes Zeltdach ausgeführt. Die zur Erschließung notwendige Rampen- und Treppenanlage sowie der Anschluss an die Bestandsterrasse mit Erschließung des Gartens werden als leichte Metallkonstruktion ausgeführt.